Jugend ist das Göttliche im Menschen

Erinnert euch daran, dass Jugend der Liebessame Gottes ist, eingepflanzt in die menschlich-göttliche Form. Tatsächlich ist die Jugend das Göttliche im Menschen; Jugend ist geistiges Leben, schönes Leben. Es ist das einzige Leben, das lebt und liebt — das eine, ewige Leben.
Altsein ist ungeistig, sterblich, hässlich, unwirklich. Furchtgedanken, Schmerzgedanken und
Kummergedanken verursachen die Hässlichkeit, die wir >Alter< nennen. (Anmerkung: die Gedanken entstehen, wenn Furcht, Schmerz, Kummer oder jedes andere Gefühl nicht gefühlt, sondern die lebendige Energie der Gefühle im Körper gehalten und dann gedacht werden muss) Freudegedanken, Liebesgedanken und Idealgedanken erschaffen die Schönheit, die Jugend genannt wird. Das Alter ist bloß eine Schale, in welcher der Edelstein der Wirklichkeit, das Juwel der Jugend, verborgen liegt.

Übt euch darin, das Bewusstsein der Kindheit aufrechtzuerhalten in euch.

Stellt euch das göttliche Kind vor, das in euch lebt. Bevor ihr einschlaft, sprecht zu eurem Bewusstsein:

Ich erkenne, dass in mir ein geistiger Körper der Freude ist, immer jung, immer schön. Gemüt, Augen,Nase, Mund, Haut sind schön und geistig, und ich besitze den Körper des göttlichen Kindes, der heute Nacht vollkommen ist.<

Wiederholt diese Versicherungen und meditiert darüber ruhig während des Einschlafens. Wenn ihr am Morgen aufsteht, so sprecht laut zu euch selber:

Nun, Lieber (nennt euch bei eurem Namen), es wohnt ein göttlicher Alchimist in dir.<

Durch die geistige Macht dieser Versicherungen findet während der Nacht eine Verwandlung statt und die Entfaltung von innen heraus; der Geist hat diesen geistigen Körper und diesen geistigen Tempel durchdrungen. Der innere Alchimist hat tote und erschöpfte Zellen zerfallen lassen und das Gold der neuen Haut in ihrer unvergänglichen Gesundheit und Lieblichkeit zum Erscheinen veranlasst. Wahrlich: da, wo göttliche Liebe zum Vorschein kommt, da ist ewige Jugend. Der göttliche Alchimist wohnt in meinem eigenen Körper und erschafft fortwährend neue und schöne Kindeszellen. Der Geist der Jugend ist in meinem Körper, dieser menschlich-göttlichen Form, und alles ist gut. Om Santi-Santi-Santi! (Friede, Friede, Friede!)

Lerne so freundlich zu lächeln wie ein Kind.

Ein aus der Seele kommendes Lächeln ist eine geistige Entspannung. Ein wahres Lächeln ist etwas wahrhaft Schönes, das Kunstwerk des >Inneren unsterblichen Gesetzgebers<. Es ist gut, mit Überzeugung zu sprechen:

Ich schicke einen liebevollen Gedanken aus an die ganze Welt. Mögen alle Wesen glücklich und gesegnet sein!<

Gib dir, bevor du an deine Tagesarbeit gehst, die Versicherung:

In mir lebt eine vollkommene Form, die göttliche Form. Ich bin nun genau so, wie ich zu sein wünsche. Ich stelle mir jeden Tag das Schöne in mir vor, so lange, bis ich es in die Erscheinung hauche. Ich bin ein Gotteskind; alles, wessen ich bedarf, wird mir jetzt und immerdar gegeben werden. Lerne, dich mit Freude zu durchdringen.

Versichere:

 >Unendliche Liebe füllt mein Gemüt und durchströmt meinen Körper mit ihrem vollkommenen Leben. <

Mache alles um dich herum hell und schön.

Pflege den Geist des Humors. Freue dich des Sonnenscheins.
Ihr werdet schon verstehen, dass ich hier die Lehren der Siddha anführe. Sie sind die ältesten Lehrer, von denen man weiß, und was sie lehren, geht um Tausende von Jahren weiter zurück als jede Geschichte. Sie gingen unter die Menschen und zeigten ihnen einen besseren Weg zum Leben, noch ehe der Mensch die einfachen Künste der Zivilisation kannte. Das System der
Gesetzgeber entsprang aus nichts anderem als aus diesen Lehren. Aber diese Gesetzgeber wandten sich bald ab von der Erkenntnis, dass Gott durch sie sprach. Indem sie dachten, sie seien es selber, ihre Persönlichkeit, die die Aufgabe erfülle, verloren sie das Geistige aus den
Augen und brachten das Persönliche oder das Materielle hervor und vergaßen, dass alles aus der gleichen Quelle stammt — aus Gott. Die persönlichen Auffassungen dieser Gesetzgeber ließen die große Abtrennung vom Glauben entstehen und die große Verschiedenheit im Denken. Dies ist, was wir vom Turm zu Babel verstehen. Die Siddha haben durch alle Zeitalter hin-
durch die wahren inspirativen Methoden erhalten, wie Gott durch jeden Menschen und durch alle seine Schöpfungen sich ausdrückt, in ihrer Erkenntnis, dass Gott Alles ist und dass Gott sich durch alle offenbart. Sie haben sich von dieser Lehre niemals entfernt. Und auf diese Wei-
se haben sie die große fundamentale Wahrheit erhalten.«

Worte der Meister – aus „Leben und Lehren der Meister im Fernen Osten – Band I-III“ S.17f

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