Totsicher

Deine lebendige Wut ganz erlauben. Die Kraft der Notwehr. Du darfst töten.

Unsere Kultur und unsere Psyche leidet unter zu viel unterdrückten Aggressionen, dabei ist Aggression ein gesunder Impuls ganz da sein zu dürfen. Töten zu können ist einfach nur die Bereitschaft sich zu verteidigen. Der Suizidimpuls ist der auf den Kopf gestellte Tötungsimpuls, der dich vor Gefahr beschützt. 

Je mehr wir mitkriegen was an Kraft in uns geschieht, desto eher können wir aufhören mit Kriegen!

Swamiji

Die Alternative zum Umgebungstress ist das eigene ruhige balancierte Nervensystem. Das eigene Körpererleben ist blockiert durch das Nichtspürenwollen ursprünglicher Aggression, d.h. wir sind in traumatischer Starre oder Taubheit gefangen. Selbst wenn wir im Fitnessstudio trainieren oder Sport betreiben sind wir nicht wirklich verkörpert sondern wir benutzen den Körper um Körperbilder zu bedienen, besonders im narzistischen Newage-Yoga. Wirkliche Verkörperung bedeutet zu spüren wie das Leben pulsiert und kribbelnd durch den gesamten Körper fließt.

Wichtig für die Ausführung der Verteidigungsaktion ist die Eindeutigkeit des Schlages, ein eindeutiges Reingehen in den Angreifer, also ein nicht zu schnelles Wegwollen sondern das vollständige Zulassen des möglichen Todes des Angreifers, der Scham, der Angst vor Rache, Mitgefühl mit dem Angreifer – wieder „Krieg mit was an Kraft und Widerstand in dir geschieht.“

Flucht ist fast immer die bessere Alternative um das Leben zu schützen, manchmal braucht es jedoch ein oder zwei Schläge um die Flucht zu ermöglichen oder um denjenigen, den du schützen möchtest zu befreien. Es geht nicht darum zu kämpfen, es geht darum einen gezielten Schlag gegen den Angreifer auszuführen: am besten in die Genitalien, in die Augen oder auf die Ohren um das Nervensystem des Angreifers k.o. zu setzen und dann fliehen zu können.

Gehen wir mit dieser Bereitschaft durch das Leben, ändert sich unsere Ausstrahlung: wir verlassen das Opferdasein und werden wahrscheinlich niemals wieder angegriffen. Wir strahlen gesunde Grenzen aus und können mit anderen viel besser eindeutiger in Kontakt treten.

Einige Details der Erfahrungen aus dem Seminar Tigerwork von Mari Stephani:

  • Der Wu-Laut oder das Nebelhorn bringt die Energie vom Kopf in die Brust
  • Zu viel essen im Magen blockiert den Energiefluss im Körper
  • Durch sexuellen Missbrauch an Kindern wurde diesen unter Lebensgefahr massive sexuelle beziehungsweise Lebensenergie entzogen, die Kinder konnten und durften sich nicht wehren doch jetzt oder nachträglich ist Notwehr möglich auch unter dem Risiko, dass der Missbrauchende stirbt
  • Der Körper ist immer eindeutig, der rationale Geist ist meistens dual zweideutig zweifelnd
  • 1. Chakra: viele Ein- und Ausgänge, somit Grenzen, die Sicherheit benötigen : ich bin –  ich kämpfe – ich fliehe –  ich töte in Notwehr – ich zerstöre wenn nötig
  • 2. Chakra:  Lust auf das Leben, Lust zu erschaffen, Lust auf den Yin-Yang-Tanz,  Starkstromquelle, voller Ekstase
  • Der Widerstand gegen die diffuse Gesellschaft besteht aus tausenden nicht gesagten und nicht gezeigten Neins in der Biografie
  • Übe deine Neins, deine Stops im Raum und mit dem Körper
  • Die Eindeutigkeit des Neins üben ist deine körperliche Angelegenheit, versuche die Energie in einem Schlag ganz zu manifestieren
  • Wir haben Angst vor dem eindeutigen Nein weil die Eltern oder Bezugspersonen oft den Kontakt abgebrochen haben wenn wir es gezeigt haben. Aus Angst vor Beziehungsverlust entstand Scham und Bereuen in Bezug auf unsere Kraft, unsere Grenze, unser Neins, das das ursprüngliche Ja zu unserem Leben ist
  • Jedes Schade ist ein Nein
  • Nein ist Wut und gelebte Wut wird zum Ja
  • Alles was dich nervt nimm ernst:  es ist ein Nein, das zum Ja zu deinem Leben führt.
  • Wenn Du zu viel denkst oder blockiert bzw. eingefroren, bist suche die Bewegung im Körper
  • Unbewusste Suizidimpulse andere Menschen sind wenn Sie mir zu nah kommen wie Angriffe auf mein Energiesystem und dürfen abgewehrt werden.

Nach der Eindeutigkeit der Körpererfahrung also des Spürens kommt die Eindeutigkeit des Fühlens. Sie bedeutet die radikale Akzeptanz des Schmerzes, der Lust, der Wut, der Trauer, der Freude und der Angst, die mit voller Präsenz im Körper wahrgenommen wird und dann als eine sehr lebendige Energie zur Verfügung steht.

Das falsche Ich entsteht wenn der ursprüngliche Körper sein Nein nicht ausleben darf.

Swamiji

Der erlaubte Impuls der Tod-Sicherheit kann in allen Bereichen in denen es um Grenzen oder Gefahr geht angewendet werden und löst die Psychodynamik an vielen Stellen auf.

Der körpertherapeutische und neuroaffektiver Ansatz in der Therapie und in der Wahrnehmung des täglichen Lebens erzeugt eine Langsamkeit in der der Mensch wieder das Gefühl hat in seinem Erleben der Umwelt und der Mitmenschen wieder Anschluss zu finden, wieder mitzukommen, wir können aufhören der Welt und der Entwicklung hinterher rennen zu müssen, die Angst ausgeschlossen oder abgehängt zu werden kommt zur Ruhe.

Und das beste an der vollständig erlaubten Abwehrkraft, die Erfahrung von ICH BIN wird noch stiller, sicherer, verkörpeter und wie immer noch mysteriöser, wer erfährt da was?

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